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MRN Online - Aktuelle AusgabeSPD Metropolregion Rhein Neckar Online 34/10 14. Jahrgang Nr. 635 5. September 2010 -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-. Übersicht über Termine vom 5. - 19. September 2010 Pressemitteilungen - Georg Nelius: Ein Abgeordneter, hunderte dicke Bretter und jede Menge Enthusiasmus - Peter Simon: "Einigung bei Finanzaufsicht ist wichtiger Fortschritt für eine nachhaltige europäische Finanzmarktarchitektur" - SPD Bergstraße: Finanzausstattung der Kommunen muss verbessert werden - "Georg Nelius bleibt im Landtag!" - SPD Fraktion im Kreistag Bergstraße: Gesundheitsschutz muss endlich verantwortlich gestaltet werden Impressum [-------------------------------------------------------------------- TERMINÜBERSICHT [-------------------------------------------------------------------- Montag 6. September 2010 Tariftreue und Mindestlöhne Veranstaltung von Hannelore Klamm, MdL mit Staatssekretär Alexander Schweitzer. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist in eine Schieflage geraten. Schlecht bezahlte Arbeitsplätze und prekäre Beschäftigungsverhältnisse haben rasant zugenommen. Rund fünf Millionen Menschen arbeiten für Bruttostundenlöhne unter acht Euro, immer mehr Unternehmen entziehen sich der Tarifbindung und bezahlen ihre Beschäftigte unter Wert. Die SPD-Fraktion im Landtag Rheinland- Pfalz setzt sich ein gegen Lohndumping und für Mindestlöhne. Ein Schritt auf diesem Weg ist die Verabschiedung eines Tariftreuegesetzes. Noch in diesem Jahr soll das in Rheinland-Pfalz geschehen. Mit der Einführung von Tariftreue soll ein fairer Wettbewerb bei öffentlichen Ausschreibungen ermöglicht werden, um die mittelständischen Unternehmen und ihre Beschäftigten zu schützen. Auch die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen muss unser langfristiges Ziel sein. Deutschland ist in der EU eines der wenigen Länder, in dem es keinen flächendeckenden Mindestlohn gibt - 22 der 27 EU-Staaten haben einen Mindestlohn und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Auch wir brauchen eine wirkungsvolle Lösung, damit die Menschen von ihrer Arbeit leben können, ohne dass der Staat zuzahlen muss und damit die Niedriglöhne subventioniert. Eine Regierung, die Niedriglöhne duldet, beschädigt die Würde der Arbeit und der Menschen. Nach den Einbrüchen des letzten Jahres erleben wir nun eine konjunkturelle Erholung. Gerade Personalräte, Betriebsräte und Gewerkschaften haben sich in der Wirtschaftskrise große Verdienste erworben und einen entscheidenden Anteil bei der Beschäftigungssicherung geleistet. Daher ist es jetzt endlich an der Zeit, dass auch in Deutschland Mindestlöhne eingeführt werden, wenn es keinen Tarifvertrag mit einer DGB- Gewerkschaft gibt. 17.30, Limburgerhof . [----] Mittwoch 8. September 2010 Mitgliederversammlung AsJ HD/Rhein-Neckar 20:00 Uhr, Bergbahngrieche Heidelberg [----] Samstag 11. September 2010 Kreistreffen der Bergsträßer SPD Das Kreistreffen der Bergsträßer SPD dient seit Jahren dem geselligen Treffen zwischen Genossen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. "Es ist uns wichtig, das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern auch außerhalb der klassischen Wahlkampfzeiten zu suchen", betont Christine Lambrecht, Vorsitzende der Bergsträßer SPD und Bundestagsabgeordnete. "Ohne einen dauerhaften, konstruktiven Dialog mit den Menschen vor Ort kann Politik nicht erfolgreich sein." Neben Lambrecht werden Norbert Schmitt, Bergsträßer Landtagsabgeordneter, und Katrin Hechler, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, für Gespräche zur Verfügung stehen. Als besonderer Ehrengast kann dieses Jahr Michael Roth, Generalsekretär der hessischen SPD und Bundestagsabgeordneter, begrüßt werden. Nach einem kurzen Referat über die allgemeine politische Situation und die anstehende Kommunalwahl wird Michael Roth gemeinsam mit Christine Lambrecht und dem Vorsitzenden der Lindenfelser SPD, Gerhard Scheerer, zahlreiche Genossen der SPD Lindenfels für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD ehren, so unter anderem einen Genossen, der seit 50 Jahren SPD-Mitglied ist, und zwei, die der SPD seit 40 Jahren die Treue halten. "Es ist mir immer wieder eine große Freude, Genossen auszuzeichnen, die sich lange Jahre auch in schwierigen Zeiten engagiert haben", so Lambrecht. Für das leibliche Wohl sorgt der gastgebende Ortsverein Lindenfels sowohl mit Kaffee und Kuchen als auch Odenwälder Spezialitäten. Erstmals werden die Jusos Bergstraße sowie der neugegründete Kreisverband der Falken an der Veranstaltung teilnehmen und für zahlreiche Spielmöglichkeiten für die kleinen Gäste sorgen. 14:00 Uhr, Bürgerhaus Lindenfels, Burgstraße [-------------------------------------------------------------------- PRESSEMITTEILUNGEN [-------------------------------------------------------------------- Georg Nelius: Ein Abgeordneter, hunderte dicke Bretter und jede Menge Enthusiasmus Mosbach. (kw) Mit der Aktion Rent-a-MdL setzt die SPD-Landtagsfraktion ihren politischen Leitspruch "Nah bei den Menschen" auf eine völlig unkonventionelle Weise um. Bürgerinnen und Bürger können eine oder einen der 38 SPD-Abgeordneten für einen ganzen Tag buchen. Auch MdL Georg Nelius ist wieder mit von der Partie, "egal ob für berufliche, ehrenamtliche oder soziale Zwecke", wie er betont. So ging er gern auf die Anfrage der "Frontfrau" des Vereins "KZ- Gedenkstätte Neckarelz e. V.", Dorothee Roos, ein, sich beim Neubau der Gedenkstätte aktiv einzubringen. Auf dem Gelände der ehemaligen Comenius-Förderschule in Neckarelz entsteht derzeit die neue Gedenkstätte, ein Ausstellunggebäude, das von einem Zaun aus unbehandelten Holz-Lamellen großflächig umschlossen wird. Mit seinen in unterschiedlichen Stärken und Abständen angeordneten Lamellen macht der etwa 4 Meter hohe Zaun das Gebäude bewusst zum Fremdkörper, ähnelt er doch gleichermaßen den Zebrastreifen des KZ-Häftlingsanzuges, wie auch dem digitale Strichcode von heute. In der aktuellen Bauphase werden die Elemente des Zauns vorgefertigt. Und genau dabei hat Georg Nelius tatkräftig mitgearbeitet. Einen ganzen Tag lang wurde geplant, gerechnet, gemessen, gehobelt, gehämmert, geschraubt und - "weil es auch dazu gehört" - gefegt. Frau Roos war begeistert, dass die "historische, erste Lamelle unter den zupackenden Händen von Georg Nelius gezimmert wurde". Nach dem ausgefüllten Arbeitstag eine kurze Bilanz: " Es war zwar ganz schön anstrengend, aber es gibt mir in doppelter Hinsicht ein gutes Gefühl - zum einen habe ich einer sehr guten Sache gedient, zum anderen tut es gut, beim Feierabend auch =B4mal das Produkt meiner Arbeit mit den Händen begreifen zu können." so Georg Nelius. Für MdL Nelius (SPD) ist die Aktion Rent-a-MdL aber noch lange nicht abgeschlossen. Schon liegen weitere interessante Anfragen vor und Nelius freut sich auf das, was noch kommt: "Ich lasse mich gerne auch auf etwas Unkonventionelles ein, wenn mich die Idee überzeugt!" Infos und Anmelde-Postkarten gibt es im Mosbacher Wahlkreisbüro, Kesslergasse 6, [----] Peter Simon: "Einigung bei Finanzaufsicht ist wichtiger Fortschritt für eine nachhaltige europäische Finanzmarktarchitektur" Ministerrat akzeptiert zentrale Forderungen des EU-Parlaments "Endlich hat Europa im Bereich der Finanzmarktregulierung ein starkes gemeinsames Zeichen gesetzt. Die neue europäische Finanzaufsicht ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige europäische Finanzmarktarchitektur, die uns nicht nur gegen zukünftige Krisen besser wappnen soll, sondern die Chance bietet, Schieflagen frühzeitig zu erkennen und damit noch zu korrigieren", so der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON zu der gestern Abend nach monatelangen Verhandlungen erzielten Einigung zwischen dem EU-Parlament, der Kommission und dem Ministerrat. Drei neue EU-Behörden sollen schon ab dem 1. Januar 2011 Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel in Europa überwachen. Neben den drei Aufsichtsbehörden wird zudem in Frankfurt ein Risikorat eingerichtet, der sowohl Zugriff auf alle relevanten Informationen als auch das Recht auf die Einbeziehung unabhängiger Experten hat. Auf Druck des EU-Parlaments werden die neuen Behörden mit stärkeren Rechten als von den Mitgliedstaaten vorgesehen ausgestattet: So sind z. B. grenzüberschreitende Finanzinstitute in Zukunft der europäischen Finanzaufsicht unterstellt. Darüber hinaus erhalten die europäischen Aufseher direkte Durchgriffsrechte im Krisenfall sowie bei Streitfällen zwischen verschiedenen nationalen Aufsehern. "Diese Befugnisse für die neue Finanzaufsicht sind von enormer Bedeutung, da dadurch zukünftig größerer Handlungsspielraum auf europäischer Ebene besteht, der dann auch unmittelbar genutzt werden kann", betont das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses. "Die neue europäische Finanzaufsicht ist ein weiterer wichtiger Etappenerfolg auf dem Weg zu einer nachhaltigen europäischen Finanzmarktarchitektur, doch wir dürfen uns auf diesem Erfolg keinesfalls ausruhen. Als Lehren aus der aktuellen und zur Vermeidung zukünftiger Krisen müssen jetzt zeitnah auch bei der Regulierung von Hedge Fonds und Private Equity sowie des Derivatehandels tragfähige gemeinsame europäische Lösungen gefunden werden", stellt SIMON klar. Bereits am nächsten Dienstag will EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier einen Richtlinienentwurf zum Derivatehandel vorstellen. "Da gerade fehlende Regulierung und Intransparenz auf dem Derivatemarkt mit zu den Ursachen für die Finanzmarktkrise zählen, hängt die Messlatte hier besonders hoch. Wir brauchen deshalb standardisierte Verträge, zentrale Clearingstellen und Transaktionsregister. Zudem sollten spekulative Termingeschäfte mit Rohstoffen, Agrarprodukten oder Emissionsrechten künftig untersagt werden können und Kreditversicherungen nur dann zugelassen werden, wenn wirklich Kredite vergeben werden", so SIMON abschließend. [-----] SPD Bergstraße: Finanzausstattung der Kommunen muss verbessert werden "Die Finanzausstattung der Kommunen ist gleichbedeutend mit der Lebensqualität der Bürger", betonte Matthias Baaß, Bürgermeister von Viernheim. Dabei handelt es sich auch um eine bedeutsame wirtschaftliche Frage. "Die Bergsträßer Unternehmen betrachten den gewohnten Standort an Lebensqualität als Selbstverständlichkeit, die Lebensqualität ist ein Standortfaktor. Aber genau diese Lebensqualität ist in Gefahr", betonte Christine Lambrecht, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Unterbezirks Bergstraße. "Vom Vereinsleben über die sozialen Angebote bis hin zu den Investitionen - alle Teile des kommunalen Lebens sind abhängig von der Finanzierung durch die Städte und Gemeinden", erläutert Baaß weiter. Trotz dieser existentiellen Bedeutung werden die finanziellen Mittel der Kommunen immer weiter beschnitten. "Die Finanzausstattung der Kommunen muss dringend neu geordnet werden", betonte Lambrecht. "Vor Ort herrscht bei allen Parteien Einigkeit, dass die Kommunen eine ausreichende finanzielle Ausstattung benötigen, doch die Entscheidungsträger von CDU und FDP auf Landes- und Bundesebene weigern sich nach wie vor, endlich die Konsequenzen zu ziehen", so Lambrecht weiter. "CDU und FDP tragen Verantwortung auf allen politischen Ebenen - vom Kreis bis hin zum Bund. Es liegt in ihrer Hand, die Situation zu verbessern und das Überleben der Kommunen zu sichern", betonte Lambrecht. "In den Kommunen versuchen die Konservativen sich als Anwälte der Städte und Gemeinden zu profilieren, doch wo bleibt die Antwort ihrer eigenen Partei?", kritisierte Lambrecht. "Es reicht nicht, vor Ort Verständnis für die Sorgen der Kommunen zu äußern und Forderungen zu stellen - es ist jetzt dringend an der Zeit, dass diese von den Koalitionspolitikern endlich auch in den eigenen Reihen kommuniziert und Konsequenzen daraus gezogen werden!", forderte der SPD Landtagsabgeordnete Norbert Schmitt. "Doch stattdessen verdrücken sich meine Landtagskollegen von CDU und FDP Peter Stephan, Bauer und Frank Sürmann in Wiesbaden, wenn die Kürzung von fast 400 Millionen Euro bei der Finanzausstattung der Kommunen durch das Land vorgenommen wird. Auf lokaler Ebene stimmen diese Herrn immer den berechtigten Forderungen der Städte und Gemeinden zu, um dann im Landtag mitzuhelfen, die Kommunen finanziell zu rasieren und zu ruinieren", sagte Norbert Schmitt. [-----] "Georg Nelius bleibt im Landtag!" Jusos Neckar-Odenwald treffen sich zur Klausurtagung und bereiten Landtagswahlkampf vor Osterburken. Keine Sommerpause für die Jusos Neckar-Odenwald: Um die Arbeit der kommenden Monate zu planen, zog sich der SPD-Nachwuchs am vergangenen Sonntag zur Klausurtagung nach Osterburken zurück. Die Junggenossen nahmen sich viel Zeit für ausführliche Diskussionen über Programm und Organisation des Kreisverbands. Im Mittelpunkt stand dabei schon jetzt die Planung des Landtagswahlkampfs 2011. Julian Stipp, Mitarbeiter des SPD-Landtagsabgeordneten Georg Nelius, referierte zum Einstieg über die Kampagne des SPD-Landesverbands und das Wahlkampfkonzept des Kandidaten. Nelius war im April als Landtagskandidat nominiert worden und will am 27. März 2011 für weitere fünf Jahre in das baden-württembergische Landesparlament einziehen. "Georg Nelius hat in der jetzigen Legislaturperiode hervorragende Arbeit für unseren Landkreis geleistet. Wir müssen dafür kämpfen, dass der Neckar-Odenwald-Kreis weiterhin durch einen SPD-Abgeordneten in Stuttgart vertreten bleibt", erklärte Stipp. Anschließend diskutierten die Jusos über ihre Beteiligung am Wahlkampf. Bereits im Bundestagswahlkampf hatten sich die Jusos als treibende Kraft erwiesen. In den kommenden Wochen will man sich weiter mit der Planung von Wahlkampfaktionen beschäftigen, um den Rückenwind der Umfragewerte zu nutzen, die aktuell erstmals Rot-Grün vor Schwarz-Gelb sehen. "Die guten Umfragewerte motivieren uns natürlich. Für uns am wichtigsten ist jedoch, dass Georg Nelius seinen Sitz im Landtag verteidigen kann. Für dieses Ziel werden wir Jusos wieder hart arbeiten", versprach der Juso-Kreisvorsitzende Kai Gräf. Über die Erfolgsaussichten zeigte man sich optimistisch: "Wir sind sicher, dass Georg Nelius im Landtag bleibt", erklärte Gräfs Stellvertreter Benjamin Köpfle selbstbewusst. Zufrieden mit den Ergebnissen der Klausurtagung freuen sich die Jusos auf den Wahlkampf und die anstehenden Veranstaltungen. Im Neckar-Odenwald habe man es zwar mit einem zahlenmäßig kleinen, aber eingespielten und dynamischen Verband zu tun. "Die Jusos Neckar- Odenwald leisten seit langem zuverlässig gute Arbeit", kommentierte Kai Gräf. "Zu uns kommt man zum diskutieren und Ideen entwickeln, nicht um sich Posten und Einfluss zu sichern." [-----] SPD Fraktion im Kreistag Bergstraße: Gesundheitsschutz muss endlich verantwortlich gestaltet werden Gesund leben im Kreis Bergstraße bleibt weiterhin eines der wichtigsten politischen Ziele für die politische Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion. "Um dieses Ziel für alle Menschen im Kreis zu erreichen, liegt noch viel Arbeit vor uns", betont Katrin Hechler, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. Leider hat die Kreiskoalition in den letzten Jahren das Thema vernachlässigt. Was der Gesundheitsschutz der Mehrheit im Kreistag wert ist, zeigt sich nicht nur der Vernachlässigung der Pflege der Krankenhauslandschaft im Kreis, sondern auch an anderer Stelle, dem Gesundheitsamt, oder "Haus der Gesundheit". Dort krankt es. Es gibt in dieser Einrichtung keinen regulären Amtsarzt mehr. Das Hessische Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) sieht aber einerseits zwingend eine bzw. einen Amtsärztin bzw. Amtsarzt und auch eine Vertretung vor. Das ist derzeit nicht gegeben und wird vom Dezernenten der Freien Wähler, Norbert Golzer, auch so hingenommen. Anderseits haben die Gesundheitsämter wichtige Aufgaben beim Infektionsschutz (Aids) in der Seuchenabwehr (Grippewellen), bei Einschulungsuntersuchungen und der Hygieneüberwachung (Kopfläuse), ohne die vielen präventiven Aufgaben (z.B. Zahnpflege in Schulen und Kindergärten) zu vergessen. Sie sind also für die Bevölkerung wichtig im Bereich der Gefahrenabwehr. "Die Stellungnahme des Dezernenten in den Medien konnte die drängenden Fragen auf diesen Zustand nicht befriedigend klären", betonte Hechler. Im Bereich Gesundheit scheint es eine organisierte Unverantwortlichkeit zu geben, so die Fraktionsvorsitzende. "Einen pensionierten Amtsarzt stundenweise weiter zu beschäftigen, ist nicht ausreichend, um alle Aufgaben des Gesundheitsamtes zu bewältigen", so Hechler. Es gibt keine rechtliche Grundlage, nach der pensionierten Beamten hoheitliche Aufgaben übertragen werden können. "Die Koalition muss endlich Farbe bekennen und benennen, wer diese verantwortungsvolle Aufgabe trägt", forderte Hechler. Aus diesem Grund hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Berichtsantrag für den Ausschuss für Schule und Soziales zu dem Thema gestellt. "Die Menschen im Kreis Bergstraße haben ein Recht darauf, dass das Thema Gesundheitsschutz in verantwortungsvollen Händen liegt - dazu gehört ein Amtsarzt in Vollzeit und eine Vertretung", so Hechler. Die SPD-Kreistagfraktion stellt noch mal die Bedeutung des Themas und stellt dabei auch fest, dass man für ein gutes Gesundheitsnetzwerk ein aktives und personell gut ausgestattetes Haus der Gesundheit genauso braucht wie auf Dauer ein Kreiskrankenhaus in öffentlicher Trägerschaft."Wer ein Gesundheitsnetzwerk gestalten will, muss dies aktiv tun und darf nicht über eine Privatisierung des Kreiskrankenhauses mit allen negativen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung verfolgen." Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen Berichtsantrag zur Situation im Haus der Gesundheit eingebracht und am Mittwoch wird der Ausschuss darüber beraten. "Es ist unglaublich, wie Stellen im Bereich des Bürgerservice / Öffentlichkeitsarbeit besetzt sind und bei den Pflichtaufgaben man sich um die Verantwortung drückt", meint Hechler abschließend und hofft, dass der Berichtsantrag zu einer deutlichen Verbesserung der Situation im Haus der Gesundheit führen wird. [-------------------------------------------------------------------- IMPRESSUM [-------------------------------------------------------------------- "SPD Metropolregion Rhein Neckar Online" bietet eine Vorschau auf Termine der Europa- , Bundestags- und Landtagsabgeordnetenden, der Kreisverbände, der Gemeinderatsfraktionen und der Ortsvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Vorschau erstreckt sich über die nächsten 14 Tage. Eine Übersicht über Info-Seiten der jeweiligen SPD Kreisverbände mit dazugehörigen Ortsvereine und AGen (Jusos, AsF, AfA, AsS) sowie den Homepages von SPD- Politikern aus der Region finden Sie unter http://www.spd-mrn-online.de/spd_in_der_region.htm "SPD Metropolregion Rhein Neckar Online" erscheint wöchentlich sonntags. Redaktionsschluß: Samstags 15.00 Uhr. Redaktion: Uwe Brähler Terminankündigen (bitte rechtzeitig!) per eMail/Briefpost/mündlich an Uwe Brähler, Tulpenweg 17, 69123 Heidelberg Tel: 06221 657419 eMail:redaktion@spd-mrn-online.de Aufnahme in den bzw. Streichen aus dem Verteiler per formloser e-Mail an
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